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CAS-Urteil zum Wechsel von Profifußballspielern
Verkündet am:
30.01.2008
Gericht:
CAS
Aktenzeichen:
CAS 2007/A/1300
Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat ein bedeutendes Urteil zum Vereinswechsel von Profifußballspielern gesprochen.
Ein schottischer Fußballprofi, Andy Webster, wollte vorzeitig, nämlich ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags, seinen Verein verlassen und für einen englischen Club spielen.
Anstelle der erhofften hohen Ablösesumme sprach der CAS dem abgebenden Verein nur den Betrag zu, der einem Jahresgehalt des Spielers entsprach. Der aufnehmende Verein und Webster wurden als Gesamtschuldner verpflichtet, diesen Betrag aufzubringen. Bei einem Wechsel ins Ausland müssten, so der CAS, der neue Verein sowie der Spieler nach Ablauf einer gewissen Sperrzeit (drei Jahre für unter 28-jährige bzw. zwei Jahre für ältere Spieler) dem alten Verein lediglich eine Summe in Höhe der noch ausstehenden Gehälter als Entschädigung bezahlen. Der CAS berief sich bei seiner Entscheidung insbesondere auf Art. 17 Nr. 1 des FIFA-Reglements bezüglich Status und Transfer von Spielern.
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